Sonja Bongers MdL

Treffen mit Betriebsräten:

NRW-Oppositionsführer Thomas Kutschaty besucht MAN Energy Solutions

Der Chef der SPD-Landtagsfraktion Thomas Kutschaty besuchte mit den beiden Oberhausener Landtagsabgeordneten Sonja Bongers und Stefan Zimkeit die MAN Energy Solutions in Sterkrade – Gruppenfoto mit Betriebsräten und Werksleitung

NRW-Oppositionsführer Thomas Kutschaty hat gemeinsam mit den Oberhausener Landtagsabgeordneten Sonja Bongers und Stefan Zimkeit MAN Energy Solutions in Sterkrade besucht. Dort haben sie sich mit Betriebsräten von MAN und der Nachbarfirma GHH Rand getroffen, die vor der Schließung steht.

SPD-Fraktionschef Kutschaty ließ sich von den Arbeitnehmervertretern um Betriebsratschef Guido Marx schildern, welche Perspektiven für die Beschäftigten von GHH Rand bestehen, wie der Sozialplan aussieht und wie die vereinbarte Transfergesellschaft funktionieren soll.

Werksführung – Carsten Breder (MAN), Thomas Kutschaty MdL, Sonja Bongers MdL, André Janßen (MAN), Stefan Zimkeit

Bei MAN Energy Solutions gibt es inzwischen erste Neueinstellungen. „Der Personalabbau war sinnlos“, sagte Stefan Zimkeit, der Anfang 2017 dafür gesorgt hatte, dass MAN, Betriebsrat und das NRW-Wirtschaftsministerium Gespräche aufnahmen, um möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten. „Der Betriebsrat hatte Recht mit seiner Prognose, dass es bald wieder Fachkräftebedarf gibt und der Firma durch den Stellenabbau wichtiges Know How verloren gegangen ist.“

Sonja Bongers erkundigte sich beim stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden Martin Trelik, wie die Arbeitnehmervertretung damit umgehe, dass jetzt zu wenig Personal für die zunehmenden Aufträge da ist. Mit „Engelszungen“ würde man für Neueinstellungen werben, erfuhr die SPD-Delegation. Bei MAN Energie Solutions würde die Mitbestimmung gut funktionieren, wurde in dem Gespräch deutlich.

Carsten Breder, stv. Produktionsleiter, zeigt Thomas Kutschaty die Werkshallen

Die Landtagsabgeordneten bedankten sich dafür, dass MAN Energy Solutions den Azubis von GHH Rand die Chance gibt, ihre Ausbildung zu beenden. Thomas Kutschaty betonte, dass er nicht nur aus Oberhausen wisse, dass es schwieriger wird, Fachkräfte zu gewinnen. Deswegen sei eine attraktive Ausbildung wichtig, „für die wir junge Menschen begeistern müssen“.

Er sprach sich dafür aus, industrielle Arbeitsplätze zu erhalten, weil diese gute Bezahlung und soziale Absicherung bedeuten. Die Energiepolitik müsse verlässlich sein, denn es gehe um Sicherheit und Bezahlbarkeit, unterstrich Thomas Kutschaty. Auch von Seiten der Arbeitnehmervertreter und wurde bestätigt, dass Energie ein großes Thema für MAN sei. Speicherlösungen seien eine wichtige Zukunftstechnologie, um die überschüssige Sonnen- und Windenergie aufzusparen.

(Bildquelle: MAN Energy Solutions)

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