Sonja Bongers MdL

Thema:  Integration

MdL Sonja Bongers:

Schnellere Asylverfahren

Menschen, die Asyl suchen, haben oft lange Leidensgeschichten und Fluchtwege hinter sich. Dazu kommt das ständige Gefühl der Entwurzelung und die dauerhafte Unsicherheit, wie geht das Leben weiter. Eine schnelle Entscheidung in einem Asylverfahren schafft daher für alle Beteiligten Klarheit.

Aber nicht nur aus menschlicher, sondern auch aus volkswirtschaftlicher Sicht macht die Beschleunigung von Asylverfahren Sinn. „Wenn entschieden ist, dass ein Mensch im Land bleiben kann, bedeutet dies, dass die Integration richtig beginnen kann. Auch potentielle Arbeitgeber haben dann die Gewissheit, dass die eingestellte Person dem Betrieb erhalten bleiben wird und sich innerhalb eines Unternehmen entwickeln kann. Ein negativer Bescheid hingegen schafft für die Betroffenen die Möglichkeit, sich umzuorientieren und alternative Lösungen zu suchen“, so die SPD-Rechtsexpertin Sonja Bongers. Mehr …


Corona-Gespräche | 07

Heute zu Gast: Gesa Reisz, Leiterin der Volkshoschschule Oberhausen

„Wir leben vom direkten Austausch. Das können Onlineformate nicht ganz ersetzen“

Gesa Reisz ist Leiterin der Volkshochschule Oberhausen, promovierte Politikwissenschaftlerin, Mahnerin für Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern und Weltbürgerin. Im Gespräch berichtet sie über die Weiterbildung in der Pandemie.

Sonja Bongers: Wie schaffen Sie das, als Volkshochschule die Angebote in der Pandemie aufrecht zu erhalten?

Gesa Reisz: Das ist unterschiedlich, es hängt vom Bildungsthema und der Zielgruppe ab. Bei der beruflichen Bildung wie zum Beispiel der Ausbildereignungsprüfung oder bei Schulungen für den offenen Ganztag gibt es für die Teilnehmer ein berufliches Ziel. Da ist die Motivation sehr hoch, das trotz Corona in irgendeiner Form weiter zu betreiben und abzuschließen. Das sind auch Formate, die wir sehr gut online übertragen können.

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MdLs Sonja Bongers und Stefan Zimkeit:

Mehr Integrationshilfen für Oberhausen

„Oberhausen wird bei der Zuteilung von Integrationsmitteln von der Landesregierung benachteiligt“, ärgert sich Stefan Zimkeit. „Es darf nicht sein, dass reiche Städte wie Bonn und Münster deutlich mehr Geld bekommen als eine Ruhrgebietsstadt mit erheblichen sozialen Problemen.“ 1,3 Millionen Euro hat die NRW-Regierung für Oberhausen vorgesehen. „2,4 Millionen Euro würden auf unsere Stadt entfallen, wenn NRW die insgesamt 100 Millionen Euro nach einem fairen Schlüssel verteilt“, hat der SPD-Finanzexperte ausgerechnet.

„Bislang war es bei der Kommunalfinanzierung immer Konsens, die wirtschaftliche Lage der Städte zu berücksichtigen. Davon rückt die CDU/FDP-Regierung nun ab und verteilt die Finanzmittel pro Kopf und nicht nach Bedarf“, stellt Zimkeit fest. Mehr …


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